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Aktuelles
Pressemitteilung Nr. 174
München, 26.06.2026

FÜRACKER: ÜBER 6,2 MILLIONEN EURO FÜR GIGABITAUSBAU IN ALLEN REGIERUNGSBEZIRKEN
12 Kommunen erhalten Förderbescheide nach der Bayerischen Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0

„Eine moderne digitale Infrastruktur ist heute unerlässlich für wirtschaftlichen Fortschritt, gesellschaftliches Miteinander und die Entwicklung zukunftsfähiger Kommunen. Nur mit Gigabit können unsere Kommunen zukunftsfähig bleiben und Bürgerinnen und Bürger von den Chancen der Digitalisierung profitieren. Bayern investiert deshalb seit Jahren freiwillig und mit großem Engagement in den Glasfaserausbau. Mit Unterstützung des Bundes und bayerischen Fördermitteln entstehen über 150.000 Kilometer Glasfaserleitungen – das entspricht fast viermal dem Umfang der Erde – und mehr als 500.000 direkte Glasfaseranschlüsse. Unser Ziel ist klar: Gigabit-Internet für jeden Haushalt in Bayern. Heute erhalten 12 Kommunen aus allen sieben Regierungsbezirken insgesamt über 6,2 Millionen Euro Förderung nach der Bayerischen Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Aktuell verfügen bayernweit bereits mehr als 99 Prozent der Haushalte über schnelles Internet nach EU-Definition (über 30 Mbit/s). 76 Prozent der Haushalte sind gigabitfähig erschlossen, bei weiteren 7 Prozent ist ein entsprechender Anschluss aktuell im Bau. Im Zuge der bayerischen Breitbandförderung hat der Freistaat Bayern seit 2014 schon über 2,7 Milliarden Euro investiert. Mit seiner Kofinanzierung zum Bundesprogramm unterstützt der Freistaat die Kommunen und hebt die niedrigen Fördersätze des Bundes (meist 50 Prozent) auf ein attraktives Niveau (vielfach 90 Prozent). Mit der damit einhergehenden Senkung des Eigenanteils für Kommunen (auf meist 10 Prozent) wird das Bundesprogramm für viele bayerische Kommunen oftmals überhaupt erst finanziell attraktiv und nutzbar. Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit selbst über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und über den Umfang der Fördergebiete.


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecher: Dennis Drescher
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